„Warum wir Ja sagen“ – und warum mich eine E-Mail bewegt hat
Die Verlängerung der Partnerschaft mit Budissa
Vor wenigen Tagen haben wir bekannt gegeben, dass Hentschke Bau und Budissa Bautzen ihre langjährige Partnerschaft fortsetzen. Aus diesem Anlass durfte ich in einem ausführlichen Interview erläutern, warum wir uns ganz bewusst für eine Verlängerung des Sponsoringvertrags entschieden haben.
Der Titel des Interviews lautete: „Warum wir Ja sagen“. Genau darum ging es: um die Frage, weshalb wir auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten Verantwortung übernehmen und warum wir überzeugt sind, dass Vereine wie Budissa weit mehr leisten als sportliche Erfolge. Sie geben Kindern und Jugendlichen Orientierung, schaffen Gemeinschaft und stärken den Zusammenhalt in unserer Region.
Eine Resonanz, mit der ich nicht gerechnet habe
Das Interview wurde unter anderem im Oberlausitzer Kurier veröffentlicht. Natürlich habe ich mich über die Aufmerksamkeit gefreut.
Noch mehr gefreut hat mich allerdings, dass die Gedanken des Interviews Menschen erreicht haben, die mit dem Fußball selbst gar nicht viel verbinden.
Vor wenigen Tagen erhielt ich eine persönliche E-Mail von Stephan Beutlich, dem Vorsitzenden des Skiclub Sohland 1928. Er schrieb mir ausdrücklich nicht nur als Vereinsvorsitzender, sondern auch als Ehrenamtlicher und Privatperson.
Seine Zeilen haben mich ehrlich bewegt.
Ehrenamt und Verantwortung gehören zusammen
Besonders bewegt hat mich ein Gedanke aus seinem Schreiben. Er beschreibt das Verhältnis zwischen Unternehmen und Ehrenamt als eine Symbiose.
Ehrenamtliches Engagement braucht finanzielle Spielräume und verlässliche Partner. Gleichzeitig können Unternehmen mit ihrer Unterstützung nur dann wirklich etwas bewegen, wenn es Menschen gibt, die bereit sind, ihre Zeit, ihre Kraft und ihr Herzblut für andere einzusetzen.
Ebenso nachdenklich hat mich ein weiterer Satz gemacht: „Wenn ein Verein verschwindet, verschwindet er meist für immer. Ein Stück Vielfalt ist dann für immer verloren.“ Treffender lässt sich kaum beschreiben, warum es sich lohnt, Vereine und ehrenamtliches Engagement zu unterstützen. Sie prägen das gesellschaftliche Leben einer Region und schaffen Gemeinschaft, die sich nicht einfach ersetzen lässt.
Gerade deshalb war das Interview nie nur ein Beitrag über Fußball oder über einen Sponsoringvertrag. Es ging um Verantwortung – für unsere Heimat, für unsere Vereine und für die Menschen, die sich Tag für Tag ehrenamtlich engagieren.
Ein herzliches Dankeschön
Ich möchte mich bei Stephan Beutlich herzlich für seine offenen und wertschätzenden Worte bedanken.
Solche Rückmeldungen sind keineswegs selbstverständlich. Sie zeigen mir, dass die Gedanken hinter unserem Engagement verstanden werden – auch weit über den Sport hinaus.
Vielleicht tragen das Interview und die persönlichen Zeilen von Stephan Beutlich dazu bei, unsere Beweggründe für unser gesellschaftliches Engagement noch ein Stück verständlicher zu machen. Das würde mich sehr freuen. Gerade weil wir immer wieder erleben, dass unser Handeln auf Unverständnis stößt und wir mit Anfeindungen bis hin zu Brandanschlägen auf Fahrzeuge unseres Unternehmens konfrontiert werden, sind solche Rückmeldungen von besonderem Wert.
Wenn Menschen sich in ihrer ehrenamtlichen Arbeit bestärkt fühlen und aus unserem Handeln Motivation schöpfen, dann ist das vielleicht die schönste Rückmeldung, die man auf ein Interview bekommen kann.
Für diese Rückmeldung bin sehr dankbar.


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