Ein falsches Narrativ

Wie die Gerichtsverhandlung von letzter Woche politisch geframt wird

Bautzen, 26. Januar 2024
Am vergangenen Freitag (19. Januar 2024) fand der Prozess gegen den VVN-BdA statt. Sowohl die Hentschke Bau GmbH als auch ich als Privatperson haben geklagt. Und hier beginnt bereits das falsche Narrativ. Wir haben nämlich nicht geklagt, weil wir eine andere Meinung verbieten lassen möchten oder weil wir Gerichtsprozesse als Teil der politischen Auseinandersetzung sehen, um, wie seitens des VVN-BdA und anderer gleichgesinnter Akteure verlautbart wird, einen kleinen Verein einzuschüchtern.

Wir wissen, dass es kein Recht auf gute Presse und positive Berichterstattung gibt. Aber: Medien müssen genauso wie vermeintliche Wissenschaftler ehrlich sein, fakten- und wahrbasiert recherchieren, alle relevanten Aspekte berücksichtigen und objektiv an ein Thema herangehen. Alles andere ist Aktivismus, Agitation oder, wie in diesem Fall, gleich Diffamierung.

Es geht nicht darum, andere Meinungen einzuschränken

Uns ist Pluralismus wichtig. Streit, verschiedene Meinungen und unterschiedliche Weltanschauungen sind das Salz in der Suppe der Demokratie. Jeder, der sich politisch und gesellschaftlich engagiert, seine Meinung äußert und am Diskurs teilnimmt, ist uns willkommen. Die Hentschke Bau GmbH hat rund 700 Mitarbeiter aus 12 Nationen. Deren Weltanschauungen und Gesinnungen, politische und kulturelle Identitäten sind jeweils ganz unterschiedlich und umfassen mutmaßlich das gesamte politische Spektrum.

Pauschal- und Vorurteile

Im Interesse genau dieser rund 700 Mitarbeiter haben wir geklagt: Denn es kann nicht sein, dass sie sich alle den Generalverdacht, „rechtsextrem“ oder gar „demokratiefeindlich“ zu sein, gefallen lassen müssen oder zumindest entsprechende Äußerungen unwidersprochen lassen.

Wir wehren uns gegen Pauschalurteile und diese unehrliche Art, die Meinung eines Verfasser-Kollektivs (EFBI, 15-Grad-Reaserch) zu überhöhen und alle andere Meinungen  als „unsagbar“, „außerhalb des Zulässigen“, „extremistisch“ zu delegitimieren.

Das ist der eine wichtige Punkt – der moralische, demokratische und gesellschaftliche.

Bewusst falsche Darstellung

Der zweite Punkt ist der, der den juristischen Weg unausweichlich machte: Das Policy Paper des EFBI ist lückenhaft, fehlerhaft, bewusst verkürzt und basiert auf Falschaussagen. Es ist in seinem Kern und in seinem Wesen ein klarer Rechtsverstoß, dem auch nur auf juristischem Wege begegnet werden kann.

Das Ziel der sogenannten Studie stand bereits fest, bevor sie verfasst wurde. Das ist keine „Studie“, keine Analyse oder gar wissenschaftliche Forschung, sondern eine politische Inszenierung mit einem klaren Ziel: Andersdenkende mundtot zu machen und öffentlich an den Pranger zu stellen. Das „Paper“ ruft gar zum Boykott der genannten Unternehmen und damit auch der Hentschke Bau GmbH auf.

Vorher feststehendes Ergebnis

Zu keinem Zeitpunkt wurden wir bezüglich der Inhalte der „Studie“ oder im Rahmen deren Veröffentlichung befragt. Gerne hätten wir erklärt, dass …

  • … wir neben der einmaligen Spende im Jahr 2017 an die AfD über viele Jahre hinweg ein Vielfaches auch an andere Parteien und Wählerinitiativen gespendet haben
  • …wir jährlich Hundertausende Euro an soziale und gemeinnützige Institutionen spenden, die entweder unpolitisch sind oder vermeintlich eher „links“, wenn man Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe dort verorten möchte
  • … ich seit vier Jahren für das BürgerBündnis Bautzen Mitglied im Stadtrat von Bautzen bin und mich dort zivilgesellschaftlich engagiere
  • … die Anschubfinanzierung für das Magazin „denkste“ gerade mal 250,- Euro betragen hat und einmalig war und ich zu keinem Zeitpunkt in deren Impressum erschienen bin und auch nie Teil der Redaktion war
  • … bei Ostsachsen TV auch der Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), die Landes-Justizministerin Katja Meier (Grüne), verschiedene Politiker der Linken sowie gänzlich unpolitische Menschen als Talk- oder Interviewpartner zu Gast waren
  • … meine Motivation, neue lokale und regionale Medienprojekte zu unterstützen, immer die war, mehr lokale Berichterstattung über Themen zu ermöglichen, die in den Leitmedien in der Regel keinen Platz finden (kleine Vereine, kleine Unternehmen, bürgerschaftliches Engagement und vieles mehr)
  • … es bei Hentschke Bau eine Kultur der Integration und Toleranz gibt und im Unternehmen nachweislich keinerlei Extremismus und Menschenfeindlichkeit geduldet wird, stattdessen eine Politik des Förderns auf allen Ebenen gelebt wird
  • … der „Vorfall“ im Pausenraum unmöglich so stattgefunden haben kann, wie er beschrieben wird
  • und vieles weitere mehr

Das alles wurde bewusst weggelassen, um das Ergebnis der „Studie“ vorwegzunehmen – ein Ergebnis, das mich als „rechtsextrem“ und „demokratiefeindlich“ abstempeln und gesellschaftlich diskreditieren soll.

„Rechts“ ja, „extrem“ nein

Wären auch diese Fakten in der „Studie“ genannt worden, hätte sich dem Leser – und auf den kommt es im Medienrecht an – sicher ein anderes Gesamtbild geboten. Dann hätten die Verfasser zwar immer noch behaupten können, ich sei „rechts“, was ich mir aufgrund meiner konservativen, leistungsorientierten und wirtschaftsliberalen Haltung sogar gefallen lassen würde, das Framing als „rechtsextrem“ wäre aber allenfalls als abwegige und singuläre Meinungsäußerung der Verfasser verstanden worden.

Müssen und werden uns für nichts entschuldigen

All die oben genannte Punkte sind objektive Fakten. Wir müssen uns für nichts rechtfertigen oder gar entschuldigen. Wir erwarten auch nicht, dass das EFBI oder der VVN-BdA unser Verhalten und unser soziales Engagement verstehen, aber wir erwarten, dass sich Menschen, die sich „Rechercheure“, „Wissenschaftler“ oder gar „Journalisten“ nennen, sich an die Regeln halten, die für ihren jeweiligen Berufsstand gelten. Andernfalls sind sie nur politische Aktivisten.

Wir stehen zu unseren Positionen und Handlungen und wir akzeptieren, dass über diese berichtet wird. Wir erwarten aber, dass wahrheitsgemäß und ehrlich berichtet wird und wehren und gegen die verdeckte Agenda, der die Macher dieser „Studie“ folgen.

Das ist keine Studie, sondern politischer Aktivismus

Allein dieses oben geschilderte Unterlassen macht die „Studie“ des EFBI unwissenschaftlich. Doch es kommt noch mehr hinzu: Der ganze Stil, die unseriöse Art der Argumentation, das methodische Vorgehen, das Missachten wissenschaftlicher Standards, das auch in der Zeugenaussage des Prof. Dr. phil. Decker (Direktor des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts für Demokratieforschung in Sachsen und Direktor des Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung, beide Universität Leipzig) in der Gerichtsverhandlung offenbar wurde, sowie der öffentliche Auftrag des EFBI (staatlich alimentierter Rufmord) verweisen jede objektive Wissenschaftlichkeit und Berichterstattung in den Bereich der Fabel. Hierzu haben wir unsererseits mehrere Gutachten erstellen lassen. Inzwischen kommen sogar auch andere renommierte Experten im Interview mit dem MDR zu dem Ergebnis, dass diese „Studie“ eben keine Studie ist, sondern politischer Aktivismus.

Framing der Medien und der Gegenseite

Das gezielte Weglassen von Informationen, die pseudowissenschaftliche Agitation sowie das Framing, soziales Engagement von Unternehmern und Unternehmen sei „rechte Raumnahme“ in Verbindung mit der Diffamierung hunderter Mitarbeiter und einer ganzen Region haben uns veranlasst, den Rechtsweg zu suchen. Wir haben keinen anderen Weg gesehen. Recht muss Recht bleiben.

Die „Studie“ legt die Axt an das soziale Miteinander

Wenn soziales Engagement von Unternehmen nicht mehr gewünscht wird, wo landen wir dann als Gesellschaft? Soziales Engagement, Umweltschutz, soziale Verantwortung dürfen nicht infrage gestellt werden, sonst wird es hierzulande düster. Die „Studie“ legt die Axt an das soziale Miteinander.

Rechtsweg kann niemals Einschüchterung sein

Diesen Rechtsweg nun als „Einschüchterung“ und „Versuch, andere Meinungen zu unterdrücken“ zu framen, wie es auch viele Medien im Nachgang mit ihrer Berichterstattung getan haben, zeugt von einem merkwürdigen Rechtsstaatsverständnis.

Zum Pressestatement meines Anwalts Dr. Brennecke nach dem Prozess gegen den VVN-BdA

 

Als Service haben wir hier alle uns bekannten Berichte – objektive und weniger objektive – zusammengetragen, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann.

www.nd-aktuell.de: Rechte in Ostsachsen: »… wo keiner flucht und schimpft«

www.saechsische.de: Klage von Jörg Drews und Hentschke Bau: So lief der erste Verhandlungstag

www.mdr.de: Zäher Schlagabtausch: Rechtsstreit zwischen Hentschke Bau und linkem Recherchekollektiv

fragdenstaat.de: Rechtsextrem oder nicht?

www.tag24.de: Nach Berichten über AfD-Verbindungen: „Hentschke Bau“-Chef geht gerichtlich gegen Uni-Institut vor

taz.de: Was für ein Betrieb

Klischeebeladen und arrogant

Als Mitglied des BBBz habe ich an folgender Stellungnahme mitgearbeitet.

Statement des BürgerBündnis Bautzen zum Interview der Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Stadtrat Bautzen, Katja Gerhardi, im Tagesspiegel.

Bautzen, 23. Januar 2024

Mit Befremden hat das BürgerBündnis Bautzen (BBBz) das Interview der Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Stadtrat Bautzen, Katja Gerhardi, im Tagesspiegel vom 20. Januar 2024 zur Kenntnis genommen.

Wir fragen uns: Ist Frau Gerhardi wirklich in Bautzen angekommen? Ist es das, was eine gewählte Repräsentantin unserer Stadt versteht, wenn Sie mit den Bürgern spricht?

Was Frau Gerhardi in dem Interview äußert, ist nichts anderes, als das typische Klischee des Ostsachsen zu bedienen: unzufrieden mit seiner Situation, uneinsichtig in Bezug auf die vielen Segnungen der Nachwendewelt sowie der realen Politik und Parteiendemokratie. Der ewig unglückliche Kleinstädter, der einfach nicht verstehen will, wie gut es ihm doch geht – abgehängt, mittelmäßig begabt und auf Abwegen bezüglich seiner demokratischen Gesinnung. Das ist das Bild, das Frau Gerhardi zeichnet und das allzu viele in den Medien und in westdeutschen Großstädten bestätigt sehen möchten und umso lustvoller weiterverbreiten.

Doch die Wahrheit ist eine andere: Die Menschen in Bautzen, in der Lausitz, in Sachsen und überall sonst wissen sehr genau, was sie sich selbst erkämpft und aufgebaut haben. Es gibt unzählige Erfolgsgeschichten. Die Menschen sind sehr wohl angekommen, sehr gut sogar, sie sind fleißig und leistungsbereit und drücken ihren Protest nicht deswegen aus, weil sie generell mit diesem System nichts anfangen können, sondern weil sie sich von der Politik hintergangen fühlen. Ihre Arbeit und ihr Engagement werden nicht belohnt. Hohe Steuern und Abgaben, Bürokratie und das Versagen an so vielen Stellen der öffentlichen Daseinsvorsorge. Einmischungen in Konflikte, die uns nichts angehen, dafür aber hier die Preise treiben und den Wohlstand gefährden – insgesamt eine Politik, die den Bürgern finanziell nur schadet. Das ist nicht die Freiheit, für die wir 1989 auf die Straße gegangen sind. Wir sind hier viel sensibler als die meisten Menschen aus dem Westen, denn wir wissen, was es heißt, in jedem Lebensbereich bevormundet, drangsaliert und gegängelt zu werden.

Wenn sich die Menschen, Frau Gerhardis Aussage nach, zu 80 Prozent nicht von der aktuellen Politik vertreten fühlen, ist deren Widerspruch zur Politik somit nichts anderes als gelebte Demokratie. So war es auch 1989. Vielleicht muss gerade dies als Beleg für ein gewachsenes Demokratieverständnis gesehen werden.

Die CDU macht kein politisches Angebot, dass Lösungen verspricht – weder kommunal noch auf staatlicher Ebene. Die Aussagen von Frau Gerhardi sind arrogant und klischeebeladen. Wir sind weder „rechts“ noch brauchen wir Belehrungen. Was wir brauchen, ist eine Politik für die Menschen, für die Freiheit und einen neuen Pakt für Wohlstand, Frieden und Vernunft.

Interview von Frau Katja Gerhadi im Tagesspiegel: Die Stimmung an der Basis im Osten: „Die Not ist groß in Sachsen“

 

www:hentschke-bau.de: Pressestatement der Hentschke Bau GmbH und deren Geschäftsführer Jörg Drews zum Verfahren gegen den VVN-BdA Sachsen

Bautzen/Dresden, 19. Januar 2024.

Das Policy Paper des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts der Universität Leipzig (EFBI) und von 15-Grad Research – in Trägerschaft des VVN-BdA Sachsen – enthält zahlreiche unwahre Tatsachenbehauptungen, Diffamierungen und sogar einen Boykottaufruf gegen unser Unternehmen. Gegen diese setzen wir uns mit den Mitteln des Rechtsstaates zur Wehr – auch und insbesondere im Interesse unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die allesamt durch das „Paper“ an den Pranger gestellt werden. Wir betrachten es als unsere Pflicht als soziales und kooperatives Unternehmen gegen derartige Lügen vorzugehen, auch, um die Arbeitsplätze unserer rund 700 Mitarbeiter zu sichern.

Paper politisch motiviert

Das „Paper“ ist rein politisch motiviert, unwissenschaftlich und unsachlich. Es versucht einzig und allein, ein Narrativ zu verbreiten, in dem eine legitime Meinung des bürgerlich-konservativen Spektrums als rechts, ja rechtsextrem gebrandmarkt wirkt. Im Falle von Jörg Drews ist dieses Narrativ jedoch völlig falsch.

„Pausenraum-Vorwurf“ absurd und haltlos

Auch zitiert das „Paper“ einen Zeugen, der von einem angeblichen Vorfall in einem Pausenraum der Hentschke Bau GmbH berichtet. Unabhängig davon, dass dieser Zeuge völlig unglaubwürdig ist, sei betont, dass bei Hentschke Bau Mitarbeiter aus zwölf verschiedenen Nationen tätig sind und es zu keiner Zeit Ressentiments gegen ausländische Mitarbeiter gegeben hat oder gibt. Im Gegenteil: Das Unternehmen engagiert sich für die Integration ausländischer Arbeitskräfte und baut in jeder Beziehung Schranken ab, seien sie kulturell, sozial oder bezogen auf die nationale Identität. Hentschke Bau ist ein pluralistisches Unternehmen, in dem jeder seine Meinung offen sagen kann und darf. Diese beweisbaren Umstände verschweigt das „Paper“ bewusst.

Journalistische und ethische Maßstäbe missachtet

Zu keinem Zeitpunkt wurden Jörg Drews oder Vertreter des Unternehmens bei der Erstellung des „Papers“ befragt. Des widerspricht nicht nur journalistischen und wissenschaftlichen Grundsätzen, sondern auch ethischen Maßstäben und dem Gebot der Fairness. Stattdessen wird einseitig, unvollständig und nicht wahrheitsgemäß spekuliert und diskreditiert.

Mittel des Rechtsstaates sind niemals ein Mittel der Einschüchterung

Dem Narrativ des VVN-BdA, die Klage sei ein Einschüchterungsversuch, treten wir ebenso entgegen. Niemals können die Mittel des Rechtsstaates ein Mittel der Einschüchterung sein. Vielmehr offenbart diese Verdrehung der Tatsachen, wie das Verständnis des VVN-BdA dem Rechtsstaat gegenüber ist. Es kann nicht sein, dass eine Seite angegriffen und gar mit öffentlichen Mitteln diskreditiert und bedroht …weiterlesen

Hintergründe zu den Klagen gegen die Uni Leipzig und den VVN-BdA

Wer in den letzten Tagen die Sächsische Zeitung gelesen hat, wird dort mehrere Berichte gefunden haben, die sich mit Klagen der Hentschke Bau GmbH und meiner Person gegen die Uni Leipzig sowie gegen die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) befassen. Diese Berichte sind grundsätzlich in der Sache zutreffend, aber sehr verkürzt in ihrer Darstellung des Sachverhaltes. Deswegen hier mehr Hintergründe und Fakten.

 

Worum geht es?

Das Else-Frenkel-Brunswik-Institut (EFBI) der Uni Leipzig hat im März letzten Jahres eine „Studie“ mit dem Titel „Vernetzt und etabliert: Unternehmerisches Engagement für die extreme Rechte in Ostsachsen“ herausgegeben. Der MDR hat am 16. März über diese Studie berichtet. In der Studie ist sowohl die Hentschke Bau GmbH als Unternehmen erwähnt als auch ich als deren Geschäftsführer. Gegen die Art der Erwähnung setze ich mich – auch im Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – juristisch zu Wehr. Hier haben wir – wenn ich von „wir“ spreche sind hier immer sowohl die Hentschke Bau GmbH als auch ich selbst gemeint – sowohl Verwaltungsklage gegen die Uni Leipzig als Träger des EFBI eingereicht als auch Zivilklage gegen den VVN-BdA Sachsen. Der VVN-BdA ist Träger des selbsternannten Recherchekollektivs „15 Grad Research“, das mit falschen Tatsachenbehauptungen, unlauteren und nicht genannten Zeugen und einer gehörigen Portion Diffamierung die „Informationsbasis“ für die „Studie“ gelegt hat. Wir wehren uns gegen die Veröffentlichung der Studie sowie gegen die in ihr enthaltenen Lügen.

 

Was ist so schlimm an der „Studie“?

Die „Studie“ ist in jeder Beziehung eine Schande, die weit über die Verletzung meiner Persönlichkeitsrechte und die politische Diskreditierung hinausgeht.

So ist die „Studie“ zunächst einmal keine Studie. Sie genügt in keiner Weise wissenschaftlichen Standards. Hierüber haben wir ein Gutachten eines renommierten Kommunikations- und Medienwissenschaftlers erstellen lassen. Die „Studie“ ist vielmehr ein politisches Statement sowie ein Pamphlet, das das Ziel verfolgt, einige Unternehmen und deren soziales Engagement zu diskreditieren.

Hier stellt sich die Frage, warum und in wessen wirklichem Auftrag ein öffentlich gefördertes Institut einer ebenfalls öffentlich finanzierten Universität eine politische Stellungnahme verfasst, die mehrere sächsische Unternehmen diskreditiert und die sogar zu deren Boykott aufruft. Hier werden Steuergelder eingesetzt, um Aktivitäten von Unternehmen in den Schmutz zu ziehen. Dazu fehlt dem EFBI jede Legitimation. Ein angeblich wissenschaftliches Institut betreibt hier Politik gegen engagierte Unternehmer und Bürger dieses Landes.

Das EFBI spielt Verfassungsschutz und betreibt politische Agitation. Auch hierzu haben wir ein Rechtsgutachten erstellen lassen, das sehr klar belegt, dass das EFBI hier Aufgaben übernimmt, die ihm nicht zustehen und die sich letztlich als staatlich alimentierter Rufmord bezeichnen lassen.

Bemerkenswert ist auch die „Analyse“ der „Studie“, die zu dem Schluss kommt, dass sowohl mein persönliches Engagement als auch das der Hentschke Bau GmbH und der anderen erwähnten Unternehmen vor allem deswegen betrieben wird, um damit „rechte Raumnahme“ zu betreiben, eine „rechte Ideologie“ zu etablieren und „rechte Strukturen“ zu unterstützen. Was an Feuerwehren, Kindergärten, Spielplätzen, Sozialeinrichtungen, Sportvereinen, Wohltätigkeitsorganisationen und kommunalen Initiativen „rechts“ sein soll, hat sich bislang weder mir noch dem Betriebsrat noch sonst wem im Unternehmen Hentschke Bau erschlossen. Wir lassen uns unser soziales Engagement nicht kaputtreden. Aus voller Überzeugung und ohne jedes Eigeninteresse spenden und fördern wir mit mehreren Hunderttausend Euro im Jahr soziale Einrichtungen und Organisationen. Dieses Engagement als „rechts“ zu bezeichnen ist ein Anschlag auf alles, wofür gutes Unternehmertum steht: gute Arbeit, ein gutes soziales Umfeld, Verantwortung für die Mitmenschen, die Region und die Heimat und sich kümmern um die Belange derer, die im, am oder um ein Unternehmen herum etwas bewirken wollen. Die „Studie“ ist ein Anschlag auf die Zivilgesellschaft.

 

Es geht nicht um den Begriff „rechts“

Zur Unwissenschaftlichkeit der „Studie“ gehört auch, dass sie die Begriffe „rechts“, „extrem rechts“, „rechtsextremistisch“, „neonazistisch“ und „demokratiefeindlich“ nicht definiert, zugleich aber völlig willkürlich und teilweise synonym verwendet.

In der „Studie“ wird unter anderem 61 mal der Begriff „extrem rechts“, 13 mal „völkisch“ und 8 mal „rassistisch“ genutzt – politische Kampfbegriffe, aber eben keine Begriffe, die im wissenschaftlichen Diskurs seriös verwendet werden. Auch hier zeigt sich die rein politische Motivation der Veröffentlichung.

Dass ich als „rechts“ bezeichnet werde, würde ich mir sowohl im politischen als auch im medialen Diskurs gefallen lassen. Meine Position ist weitgehend die des CDU-Parteiprogramms aus dem Jahr 2002. Ich bin konservativ, wirtschafsliberal, freiheitlich, für weniger staatlichen Dirigismus und eine leistungsorientierte Gesellschaft. All diese Bezeichnungen und Standpunkte sind aus der Mode gekommen und mögen heute als „rechts“ gelten. Was ich aber nicht bin, ist „rechtsextrem“, „rassistisch“, „demokratiefeindlich“ oder „völkisch“. Genau das aber unterstellt mir die „Studie“. Dagegen wehre ich mich. Dagegen wehrt sich auch die Hentschke Bau GmbH – samt Betriebsrat.

 

Lügen bleiben Lügen

Um es klar zu sagen: Bei Hentschke arbeiten 700 Mitarbeiter aus zwölf Nationen. Jeder Einzelne hat seine politische Meinung. Wir sind pluralistisch und offene für jede Couleur. Deswegen hat uns der Betriebsrat im Namen der gesamten Belegschaft gebeten, auch in deren Interesse juristisch gegen die „Studie“ vorzugehen. Weder bei Hentschke Bau noch in meinem privaten Umfeld werden rechtsextreme, menschenfeindliche, demokratiefeindliche oder rassistische Aussagen geduldet und akzeptiert. Im Gegenteil: Sie führen sofort zu Konsequenzen. Aussagen in der „Studie“, die etwas anderes behaupten, sind gelogen, ehrverletzend und unerträglich. Sie sind unbewiesen und Teil einer perfiden Diffamierungsstrategie. Lügen bleiben Lügen, auch, wenn die unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit und einer vermeintlich seriösen Recherche veröffentlicht werden.

 

Klagen sind notwendig

Wir wehren uns dagegen, dass unser gesellschaftliches und soziales Engagement, von dem tausende Menschen in der Region profitieren, politisch diskreditiert wird. Unternehmer sein bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und sich auch sozial einzubringen.

Wir wehren uns gegen Lügen, falsche Behauptungen, obskure und unglaubwürdige Zeugen und Geschichten, die nur das Ziel haben, ein Unternehmen in Verruf zu bringen. Die Wahrheit muss siegen.

Wir wehren uns dagegen, dass der Meinungskorridor eingeschränkt wird und dagegen, dass nicht legitimierte Stellen mit öffentlichen Geldern eine eigene politische Agitation gegen die Bürger und die Unternehmen betreiben. Ein wissenschaftliches Institut ist weder ein Ersatz-Verfassungsschutz noch eine alimentierte Institution für gezielten Rufmord gegen die eigenen Bürger.

Wir wehren uns zudem gegen einen Diskurs, der „rechts“ mit „rechtsextrem“ gleichsetzt und damit jeden, der eine dem EFBI und anderen Stellen unangenehme Position vertritt, öffentlich an den Pranger gestellt werden kann – samt Belegschaften und einer ganzen Region.

Sowohl die Lügen von „15 Grad Research“ in Trägerschaft des als linksextrem bekannten VVN-BdA als auch die unseriöse Studie des EFBI und die diversen Medienveröffentlichungen, die ohne weitere Recherche und Hintergrundbetrachtungen falsch berichtet haben, müssen einer juristischen Betrachtung unterzogen werden und Konsequenzen haben. Das wollen wir in den Verfahren erreichen.

www:hentschke-bau.de: Neunter Brandanschlag auf Hentschke Bau

Es ist bereits der neunte Brandanschlag auf Ausrüstung der Hentschke Bau GmbH. Diesmal hat es eine Baustelle in Berlin-Tempelhof getroffen, wo das Unternehmen am Bau einer Eisenbahnbrücke über den Teltowkanal beteiligt ist. Dort ging in der Nacht vom 25. auf den 26. September erneut ein Bagger des Unternehmens, ein A 918 Compact der Marke Liebherr, in Flammen auf. Und wieder lautet der Befund: Brandstiftung. Der Sachschaden beträgt rund 190.000 Euro. Das teilt das Unternehmen mit. Eine extremistische Gruppe hat sich zwischenzeitlich zu dem Anschlag bekannt. Weiteres werden die polizeilichen Ermittlungen ergeben.

„Derartige Brandanschläge dürften nicht zur Normalität werden“, erklärt ein Unternehmenssprecher. Neben Hentschke Bau trifft es zunehmend auch andere Unternehmen. Prominente Beispiele waren jüngst die Strabag und die Deutsche Bahn. Aber auch Vonovia, die ehemalige CG Gruppe und sogar Polizei und Feuerwehr geraten immer wieder ins Visier von Gewalttätern. „Die Gewalt trifft inzwischen eine Vielzahl von Unternehmen und Institutionen, die sich für die öffentliche Infrastruktur einsetzen. Die ganze Branche ist betroffen und nun gefordert, gemeinsam Antworten zu finden. Die Baubranche braucht Schutz und Unterstützung gegen Gewalt“, so das Unternehmen. Es brauche einen Pakt der Bau- und Infrastrukturunternehmen mit Politik und Behörden. Hentschke Bau sei hier zum Dialog bereit.

Deutliche Worte zu der neuerlichen Gewalttat findet auch der Betriebsrat des Unternehmens:

„Es ist bereits der neunte Brandanschlag auf unsere Maschinen und damit auch auf uns persönlich. Wir erklären uns solidarisch mit unserem Arbeitgeber und fordern Politik und Behörden zum Handeln auf. Gewalt ist zum Massenphänomen geworden. Es kann nicht sein, dass Unternehmen – und vor allem deren Beschäftigte – die sich für öffentliche Infrastruktur engagieren und damit zum Wohle aller beitragen, permanenten … weiterlesen

Bekennerschreiben: 2023-09-27 knack[punkt] » [Berlin] Antifa heißt Kampf ums Ganze – Hentschke-Bagger abgefackelt

Diffamierung im staatlichen Auftrag und mit anderer Leute Geld

Täter-Opfer-Umkehr beim VVN-BdA

Das Else-Frenkel-Brunswik-Institut der Uni Leipzig (EFBI) sowie die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V. (VVN-BdA) behaupten in einer sogenannten Studie, mein soziales Engagement diene in erster Linie „rechtsextremer und demokratiefeindlicher Raumnahme“ und „leiste der rechten Szene Vorschub“. Das ist nicht neu und wurde hier auch schon mehrfach erörtert. Die Frage, was an Jugendfeuerwehren, Sportvereinen, Kindergärten, Einrichtungen der Alten-, Jugend- und Sozialhilfe sowie an Kultur und kommunalen Aktivitäten rechts, gar extrem oder demokratiefern sein soll, hat sich bislang weder mir noch den von mir beauftragten Anwälten erschlossen.

Die „Studie“ reiht sich mit ihren zahlreichen unwahren Tatsachenbehauptungen und rechtswidrigen Äußerungen in eine Reihe verleumderischer und bewusst irreführender Publikationen ein. Sie alle haben das Ziel, mir und der Hentschke Bau GmbH sowohl persönlich als auch wirtschaftlich zu schaden. Dass das auch das Ziel der oben genannten „Studie“ ist, beweisen die in ihr angesprochenen Handlungsempfehlungen, die einem Boykottaufruf gleichen. Dieser Art der bewussten und hier sogar mit öffentlichen Mitteln betriebenen Diffamierung treten wir nun mit Klagen entgegen. Hierzu hat uns auch unser Betriebsrat schriftlich aufgefordert. Wir klagen also auch im Interesse der Belegschaft und wollen so auch deren Interessen schützen. Dass weder ich noch meine Presseabteilung im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der „Studie“ befragt bzw. angehört worden sind, soll hier nur eine Randnotiz sein.

David gegen Goliath?

Rund um die „Studie“ und die verschiedenen juristischen Auseinandersetzungen geschehen aber nun einige merkwürdige Dinge. So beklagt sich etwa der VVN-BdA darüber, dass er überhaupt verklagt wird. Man sei ja nur ein kleiner Verein, dem hier eine Klage sowie die damit verbundenen Kosten aufgezwungen würden. David gegen Goliath, der angeblich mächtige Unternehmer gegen eine kleine Handvoll Ehrenamtler. Mit dieser Erzählung lassen sich wunderbar Spenden eintreiben. Und so sammelt der VVN-BdA nun auch Spenden ein. Hier der entsprechende Aufruf: https://sachsen.vvn-bda.de/wir-werden-verklagt/.

Die gleiche Erzählung gab es auch schon bei einer früheren rechtlichen Auseinandersetzung gegen eine Verwaltungsangestellte, die sich ebenfalls unwahr und verleumderisch geäußert hatte. Die Klagen desjenigen, der verleumdet, diffamiert und an den öffentlichen Pranger gestellt wird, werden ausgelegt als Einschüchterungsversuch oder Machtmissbrauch. Ich bin der Täter, die Verleumder und Diffamierer sind die Opfer. Sie dürfen Unwahrheiten verbreiten und gegen Recht verstoßen. Wer sich wie ich dagegen wehrt, betreibt Einschüchterung. Eine mehr als merkwürdige Sicht auf die Themen Recht, Wahrheit und Meinungsfreiheit.

Rufmord mit öffentlichen Geldern

Inzwischen hat der VVN-BdA auch einen Spender gefunden, der seine Rechtskosten übernimmt: Die Plattform fragdenstaat.de springt ein. Auch diese Plattform, hinter der der Verein Open Knowledge Foundation Deutschland steht, wird zu rund Zweidritteln aus staatlichen Fördermitteln finanziert. Das EFBI bzw. die Uni Leipzig, der VVN-BdA, fragdenstaat.de und andere leben allesamt weitgehend von öffentlichen Mitteln und betreiben genau mit diesen Mitteln organisierten Rufmord gegen Unternehmen und Unternehmer, die sich mit ihrem eigenen, in der Privatwirtschaft verdienten Geld sozial engagieren. Und dass sie sich engagieren, wird ihnen zum Vorwurf gemacht. Der Staat und seine direkt oder indirekt geförderten Strukturen können es anscheinend besser. Privates Engagement wird nicht gewünscht und stattdessen diskreditiert.

Breites Meinungsspektrum

Die Hentschke Bau GmbH hat rund 700 Mitarbeiter, die meisten davon mit Familien, die existenziell vom Erfolg des Unternehmens abhängen. Hier übernehmen das gesamte Management und ich ganz persönlich eine riesige Verantwortung. Die 700 Mitarbeiter stammen aus 12 verschiedenen Nationen und bilden sowohl kulturell als auch politisch das gesamte Kultur- und Meinungsspektrum der Region ab. Keineswegs machen sich alle Kolleginnen und Kollegen meine Meinungen zu eigen. Aber alle sind von den ständigen Lügen und Diskreditierungen betroffen. Ihnen allen wird, auch in der sogenannten Studie, unterstellt, rechts zu sein, gar rechtsextremes Gedankengut zu dulden. Kontakt- und Kollektivschuld sind ein Mittel der mit öffentlichen Geldern veranstalteten Hexenjagd.

Machtmissbrauch ohne Risiko

Dazu passt ein anderes Phänomen: Die meisten derjenigen, die in den Tenor des „raumnehmenden und interessengeleiteten Unternehmers“ und in die Verbreitung von Unwahrheiten einstimmen, sind öffentlich Bedienstete. Auch sie leben von öffentlichen Geldern und haben letztlich nichts zu verlieren. Sie tragen weder große Lebensrisiken noch eine weitergehende Verantwortung. Ein Beispiel hierfür ist ein Richter am Amtsgericht Weißwasser, der zugleich Linken-Stadtrat in Kamenz ist. Er beleidigt, diffamiert und nimmt Stellung gegen mich, was das Zeug hält, betreibt Agitation und diskreditiert sowohl mich als auch das Unternehmen – alimentiert mit öffentlichem Geld. Wie voreingenommen, undifferenziert und parteiisch darf ein Richter sein? Macht er sich nicht mitschuldig am Missbrauch des Rechts?

Kampf um Pluralität und Meinungsfreiheit

Eine Hochschule, die im öffentlichen Auftrag Unternehmen angreift und deren soziales Engagement für die Gesellschaft infrage stellt, Vereine, die Fördermittel kassieren, um eine Hetzjagd zu betreiben, und selbsternannte, teilweise radikale Aktivisten, die öffentlich bedienstet und ohne Lebensrisiko Unwahrheiten verbreiten – das ist die neue Realität. Es diffamiert sich eben leichter mit anderer Leute Geld und ohne persönliche Fallhöhe.

Doch wo kommen wir hin, wenn nur noch diejenigen, die staatlich alimentiert sind, den öffentlichen Diskurs bestimmen? Wo bleiben dann unternehmerische Freiheit, Meinungsfreiheit und politische Vielfalt? Was hier geschieht, ist eine Täter-Opfer-Umkehr und ein Missbrauch öffentlicher Gelder und Funktionen. Das gilt auch für das EFBI und deren „Studie“. Auch dagegen richten sich die Klagen meiner Person und der Hentschke Bau.

Oberlausitzer Kurier: Bürgerbündnis sieht Mitglied verunglimpft

Vielen Dank an meine Vereinskollegen vom Bürgerbündnis Bautzen e.V. für die Unterstützung.

Oberlausitzer Kurier 29.04.2023:

www.mdr.de: Corona-Impfung – Ungeimpfte zu Unrecht beschuldigt?

Die einrichtungsbezogene Impfpflicht soll auslaufen, denn Impfungen würden nicht mehr vor einer Ansteckung schützen, so Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Doch einen Fremdschutz gibt es schon lange nicht mehr. Warum wurde dennoch politischer Druck auf Ungeimpfte ausgeübt? Das fragt sich MDR-Autorin Christiane Cichy.

Impfpflicht in der Pflege soll enden

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will die Impfpflicht in der Pflege abschaffen. Längst häuft sich die Kritik an der Impfkampagne und am Umgang mit Ungeimpften. Zwar helfen die Corona-Impfstoffe, schwere Krankheitsverläufe zu verhindern, doch sie schützen nicht vor der Ansteckung anderer. Aber genau das war lange das Mantra vieler Politiker, Wissenschaftler und Medien.

Keine Teilnahme mehr am öffentlichen Leben – So lautete vor einem Jahr die deutliche Ansage an die Gruppe … weiterlesen.

Meine Meinung bleibt unverändert

Verunglimpfung ist kein Diskurs

In den Medien gibt es wenig Neues: überall Rechte in Ostsachsen, Unternehmer setzen ihre Reichweite ein, um den Diskurs nach „rechts“ zu verschieben, auf Demos und in den Foren sogenannter „alternativer Medien“ diskutieren verführte Mitläufer und äußern das eigentlich Unsagbare. Seit Jahren geht das so. Das Bild des naiven, verführten und intoleranten Ostsachsen wird immer und immer wieder gezeichnet. In dieser Erzählung ist mir anscheinend die Rolle des Verführers zugedacht worden. „Drews nutzt seinen Einfluss um …“ – ja, um was eigentlich?

Ich habe nie durch mein Engagement profitiert!

Wahlweise soll ich mir „die Stadt kaufen“ oder „mein Engagement nutzen, um die ‚extreme Rechte‘ in Ostsachsen zu fördern“. Letzteres behauptet nun das Else-Frenkel-Brunswik-Institut für Demokratieforschung (EFBI) an der Uni Leipzig in einer „Studie“. Diese „Studie“ fordert auch, mich und andere zu boykottieren, zu missachten und am besten den Diskurs mit mir einzustellen. Kammern, Verbände, Kommunen, öffentliche Stellen und all die anderen Anständigen sollten mich ächten. Erstmals wird diese Forderung nicht von eindeutig politisierten Journalisten mit einer erkennbar eigenen Agenda erhoben oder von vereinzelten Aktivisten, die sich auf Twitter und Co. ihren Frust von der Seele schreiben, sondern von einer öffentlich finanzierten Institution. Die erhobenen Vorwürfe sind nicht neu, neu ist aber, dass die Diffamierung meiner Person und der ganzen Region sich nun mit staatlichem Geld und staatlicher Billigung vollzieht. Neu ist auch, dass hier Unternehmer als Gruppe kollektiv unter Verdacht gestellt werden und deren soziales Engagement in ein schlechtes Licht gerückt wird. Wer Gutes tut, will schlechte Dinge, nämlich eben den Diskurs verschieben, seinerseits eine eigene Agenda durchsetzen.

Nur eine Seite verschiebt den Diskurs!

Ich habe mich nie engagiert, um persönlich davon zu profitieren. Im Gegenteil: Ich wusste immer, dass, wenn ich mich politisch äußere, ich auch mit Gegenwind leben und rechnen muss. Ich habe nie etwas gegeben, um einen persönlichen Vorteil zu erzielen, sondern immer nur, um der Region und meinem Umfeld etwas zurückzugeben und das Leben für alle etwas angenehmer zu gestalten.

Und: Ich habe mir erlaubt, eine Meinung zu haben und zu behalten. Ich bin ein politischer Mensch und bringe mich ein. Meine Positionen sind dabei seit mehr als zwanzig Jahren nahezu unverändert.

Ja, ich bin konservativ in gesellschaftlichen Fragen und liberal in wirtschaftlichen. Ich glaube daran, dass nicht jede Mode der Gesellschaft insgesamt dienlich ist und dass sich Leistung lohnen muss. Eine Basis meiner Meinung ist weitgehend das Parteiprogramm der CDU von 2002. Mehr unternehmerische Freiheit, um den Wohlstand für alle zu mehren, weniger Steuern und Abgaben, damit sich Arbeit und Leistung für den einzelnen Menschen lohnen, weniger staatliche Bevormundung, damit Freiheit in allen gesellschaftlichen Bereichen gedeihen kann, weniger Alimentierung, dafür mehr Eigenverantwortung, mehr Zusammenhalt und mehr Konzentration auf die eigenen nationalen Interessen, keine Schulden auf europäischer Ebene mit Haftungsrisiken für Deutschland. All das war damals eine ganz normale Meinung, wählbar und in keiner Weise problematisch.

Heute aber gilt das als „rechts“. Unternehmer und Leistungsträger stehen generell unter dem Verdacht, dem Kollektiv zu schaden. Wer nicht gendert und sich gesellschaftlich, klimapolitisch und in Fragen von Krieg und Frieden nicht wohlfeil verhält, muss boykottiert und isoliert werden. So wollen es die Macher der oben genannten Studie und die Redaktionsstuben, die das ebenfalls oben erwähnte Narrativ seit Jahren immer wieder publizistisch bedienen.

Sie sind es, die den Diskurs verschieben. Sie sind es, die einer eigenen Agenda folgen. Ich bin, wie viele andere auch, in meiner Meinung standhaft geblieben. Nur, weil sich die öffentliche Debatte auf diese Weise derart nach links verschoben hat, bin ich noch lange nicht rechts.

Ich stehe zu dem, was ich seit Jahren sage.

Schon im Jahr 2018 habe ich dem NDR ein Interview gegeben, in dem ich meinen Standpunkt darlege und meine Position erkläre. Viele weitere Interviews folgten, die ich in einem Artikel 11 Fragen an Jörg Drews zusammengefasst habe.

Ich habe dem im Grunde nicht viel hinzuzufügen. Ich habe nichts zu bereuen. Ich werde weiterhin standhaft bleiben und meine Meinung sagen. Ich werde mich am öffentlichen Diskurs beteiligen, weil es mein Recht als Bürger ist und meine Pflicht als Unternehmer. Gerade weil ich Verantwortung trage, engagiere ich mich und bringe mich ein.

Ich habe dabei nie jemanden beschimpft, beleidigt oder diffamiert. Diese Methoden bleiben ein Privileg derer, die sich seit Jahren an mir abarbeiten. Ich bleibe dabei, dass Verunglimpfung kein Diskurs ist, sondern diesen verhindert. Ich stehe zur Vielfalt der Meinungen und erlaube, ja ermögliche einen offenen Diskurs, habe immer mit allen gesprochen und deren Argumente ebenso gelten lassen. Dabei werde ich bleiben, aller Anfeindungen zum Trotz.

Das NDR-Interview (ZAPP) und die 11 Fragen sind noch immer die Antwort – auch auf vermeintlich neue pseudowissenschaftliche Studien und die immer gleichen Berichte. Gerne gebe ich diese Antworten wieder und wieder. Wie gesagt: Nichts Neues, aber die Verschiebung der Debatte durch die bekannten Akteure wird immer dreister.

Mit öffentlichem Geld gegen engagierte Unternehmer

Rufmord im Namen der Wissenschaft

Das Else-Frenkel-Brunswik-Institut für Demokratieforschung (EFBI) an der Uni Leipzig hat eine „Studie“ veröffentlicht. Titel: „Vernetzt und etabliert: Unternehmerisches Engagement für die extreme Rechte in Ostsachsen“. Am 16. März hat dann der MDR über diese Studie berichtet. Beides hat höhere Wellen geschlagen.

Die Studie und der MDR-Bericht enthalten neben den üblichen Unterstellungen, Halbwahrheiten und Verdächtigungen nichts wesentlich Neues. Neu ist aber, dass diese Diffamierungen nun von einem Hochschulinstitut ausgehen. Es ist das erste Mal, dass somit öffentliche Gelder, staatliche Zuschüsse, dafür ausgegeben werden, verschiedene Unternehmer in einer Region anzugreifen.

In der „Studie“ werden mehrere Unternehmen in der Region genannt. Auf den rund 18 Seiten geht es nur auf einer Seite um mich und die Hentschke Bau GmbH. Aber der MDR macht mich natürlich zum „Hauptangeklagten“. Das Narrativ: Die vielen Spenden, Sponsorings, Förderungen und Unterstützungen für dutzende gemeinnützige Projekte in der Region dienten einer „rechten Agenda“. Früher hieß es mal, ich kaufe mir die Stadt.

Diese Art der Darstellung ist ein Anschlag auf das soziale Engagement von Unternehmen.

Mit staatlichem Geld, von staatlich alimentierten Pseudowissenschaftlern und von Angestellten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks müssen sich die Unternehmer beschimpfen lassen, die das alles erwirtschaften und bezahlen und die, zusätzlich zu den horrenden Steuern und der ganzen Bürokratie, dann auch noch die Frechheit besitzen, etwas für andere zu tun.

Ich nenne die Studie und deren Macher deswegen „pseudowissenschaftlich“, weil der gesellschaftliche Erkenntnisgewinn nicht vorhanden ist. Es ist nur eine Ansammlung längst widerlegter Vorwürfe eines unternehmerfeindlichen und den Meinungskorridor verengenden Milieus. Die Basis der „Studie“ stammt von einem zwielichtigen Verein, die genannten Fakten basieren zum Teil gar nur auf Hörsensagen. So wird in der „Studie“ beispielsweise eine Aussage zitiert, die angeblich im Pausenraum meines Unternehmens gefallen sein soll – keine Quellenangabe, kein Beweis, keine Wahrheit, nur ein Gerücht.

Mehr Rufmord als Wissenschaft

Auf Basis von Gerüchten und alten Veröffentlichungen, deren Wahrheitsgehalt bereits als zumindest fragwürdig eingestuft wurde, wird nun die nächste Runde der Diskreditierung eingeläutet – wie gesagt mit öffentlichen Geldern, mit meinen und unser aller Steuern und Abgaben.

Mit öffentlichen Zuschüssen besorgt hier eine Hochschule das Geschäft der politischen Akteure, die schon seit Jahren versuchen, die Unternehmerschaft im Allgemeinen, und diejenigen, die auch mal abweichende Meinungen äußern im Besonderen, an den Pranger zu stellen.

Was bitte ist an der Förderung von Sportvereinen, Kindergärten, Jugendeinrichtungen. Feuerwehren, Kultureinrichtungen, Freizeitangeboten, freiwilligen kommunalen Dienstleistungen und verschiedenen Hilfsprojekten „rechts“? Wo geht hier eine Gefahr für das Gemeinwesen aus? Was wäre denn, wenn all diese Projekte nicht von Unternehmen und Privatleuten gefördert würden? Die öffentliche Hand würde wohl kaum die Lücke schließen.

Diese „Studie“ widerspricht allem, woran wir glauben.

Wenn nur noch derjenige mit seinem sozialen Engagement anerkannt wird, der auch den Hochschulkreisen und Meinungskorridorverengern genehm ist, wird es bald keine sozial engagierten Unternehmen mehr geben. Die „Studie“ ruft gar zum Boykott gegen mich und andere auf, Wirtschaftsverbände und kommunale Entscheider müssten aufpassen und sich fernhalten. So werden die bestraft, die das Beste wollen und geben.

Wird nicht immer wieder gepredigt, Unternehmer hätten auch eine soziale Verantwortung? Ist nicht Corporate Social Responsibility (CSR) in aller Munde? Heißt es nicht, Eigentum verpflichtet? Und wird denen, die mehr haben als andere, denen die Möglichkeiten gegeben sind, eine besondere Vorbildrolle und Ethik abverlangt? Genau diesen Leitsätzen bin ich stets nachgekommen – zumindest dachte ich das immer.

Ich habe hier nie um Dank oder Anerkennung gebeten. Es war immer ein faires Miteinander, weil alle profitiert haben: die öffentliche Hand wurde entlastet und konnte auf zusätzliche Angebote verweisen, die Region wurde in vielen sozialen Sektoren bereichert, Vereine und Verbände wurden attraktiver und konnten ihr Angebot verbessern. Das alles war und ist nicht politisch motiviert, sondern vernünftig und sinnvoll. Denn auch wir als Unternehmer wollen für uns selbst und unsere Mitarbeiter ein lebenswertes Umfeld. Keine Fachkraft möchte in einer benachteiligten Region tätig sein.

Ohnehin hinkt die Region Oberlausitz den Metropolen Leipzig und Dresden hinterher. Würden Unternehmer, die in dieser Region tätig sind, ihr gemeinnütziges, soziales und karitatives Engagement überdenken, würde die Spaltung noch weiter voranschreiten. Auch insofern ist diese „Studie“ ein Anschlag – ein Anschlag auf die Menschen in der Region, die hier mal wieder allesamt als „rechts“, „hinterwäldlerisch“ und „einfach im Denken“ betrachtet werden. Es ist die Sichtweise einer arroganten Elite aus einem urbanen Lebensumfeld, die sich selbst keine Gedanken um die eigene Zukunft machen muss. Der Staat zahlt ja. Verantwortung für andere haben diese Menschen nicht.

Vor diesem Hintergrund werde ich mich gegen diese „Studie“ wehren und weiter aufklären. Unternehmerische Freiheit ist auch die Freiheit, anders zu denken. Unternehmerische Freiheit bedeutet auch, andere Menschen in ihrer Freiheit zu unterstützen und sie darin zu bestärken. Dafür stehe ich ein.

Unternehmer sein, bedeutet Verantwortung zu tragen.

Diese „Studie“ wird deswegen nicht unwidersprochen bleiben, gerade weil ich als Unternehmer meiner Verantwortung gerecht werden möchte. Gemeinsam mit den Menschen in der Region werden ich und andere deutlich machen, was Pluralismus und Vielfalt bedeuten und warum unternehmerisches Engagement wichtiger denn je ist – ob es Leipziger Professoren und öffentlich alimentierten Redakteuren gefällt oder nicht. Was zählt, sind die Menschen in der Oberlausitz und deren Unterstützung.